News Release
23.10.12
Dublin, 23. Oktober 2012: Ryanair, Europas führender Low Cost Carrier, appelliert an die EU-Kommission, den für diese Woche geplanten Streik einzelner Fluglotsen zu stoppen und damit Stornierungen sowie Umbuchungen entgegen zu wirken, die Tausende europäische Bürger betreffen würden. Die irische Fluggesellschaft verurteilt den fehlenden Einsatz der EU-Kommission, wiederholte Streiks der Flugaufsichten zu unterbinden, die jährlich eine Vielzahl europäischer Passagiere daran hindern, zu reisen.
Ryanair bestätigt, dass aufgrund der Streiks der französischen Flugaufsicht bereits vier Flüge storniert werden mussten. Zusätzlich ist mit Verspätungen von bis zu drei Stunden auf Flügen von / nach Frankreich und durch den französischen Luftraum zu rechnen. Dadurch werden Ryanair Passagiere in Ihrem Reiseablauf gestört, ohne dass Ryanair daran Schuld trägt.
„Es ist völlig inakzeptabel, dass der europäische Luftraum durch Streiks einer geringen Zahl von Fluglotsen wiederholt gesperrt werden muss oder gar Flüge storniert oder umgeleitet werden müssen. Die Angestellten europäischen Flugsicherungen gehören zu den höchstbezahlten und geschützten Berufsgruppen. Gerade diese Berufsgruppe wählt als erstes Warnmittel einen Streik statt als letzte Maßnahme, um auf Missstände aufmerksam zu machen.
Es ist für Passagiere und Fluggesellschaften Umstand genug, sich auf die winterlichen Wetterbedingungen einzustellen. Zusätzlich müssen sie sich nun noch mit einem drei-tägigen Streik der Fluglotsen beschäftigen. Die Lösung dieses Problems ist einfach: Ein gesetzliches Verbot der Fluglotsen-Streiks wie es bereits in den USA der Fall ist.