Ryanair-Nachrichten

News Release


29.10.10

Reaktion zum aktuellen Beschluss des Bundestags

 

Ryanair ruft Bundesregierung zur Abschaffung der Luftverkehrsabgabe auf

Dublin, 29. Oktober 2010: Ryanair, Europas beliebteste Fluggesellschaft, reagiert enttäuscht auf die gestern vom deutschen Bundestag beschlossene Einführung der Luftverkehrsabgabe für Inlandsflüge und Kurzstrecken in Höhe von acht Euro. Der irische Carrier appelliert daher erneut an die deutsche Regierung, die Abgabe zurückzuziehen, da diese sich negativ auf den Tourismus in Deutschland auswirken und den Verlust von Arbeitsplätzen mit sich ziehen wird. Ryanair gab bereits am Mittwoch, 27. Oktober 2010 bekannt, neun Strecken ab dem Flughafen Frankfurt-Hahn zu streichen, was den Verlust von einer Million Passagieren an der größten deutschen Ryanair-Basis zur Folge haben wird.
Die Iren warnten bereits im Vorfeld vor der Einführung einer solch unnötigen Abgabe, da der Luftverkehrs- und Tourismusstandort Deutschland dadurch massiv beschädigt werde. Ryanair wird hingegen in anderen europäischen Ländern wie Belgien, Spanien und Holland – die übrigens eine derartige Steuer wieder abgeschafft und Flughafengebühren gesenkt haben – im laufenden Jahr um dreizehn Prozent wachsen. 

 

Dazu Daniel de Carvalho von Ryanair:

„Die geplante Luftverkehrsabgabe wird den Verlust von Millionen Touristen und tausenden Arbeitsplätzen in Deutschland hervorrufen. Die Regierungen Belgiens und der Niederlande haben die negativen Effekte einer solchen Abgabe zu spüren bekommen und sie daher wieder abgeschafft. Griechenland und Spanien haben dagegen Flughafengebühren reduziert – in manchen Fällen sogar gänzlich aufgehoben – um Besucherströme zu generieren.
Ryanair appelliert daher nochmals an die deutsche Regierung, die Luftverkehrsabgabe abzuschaffen und vor allem die negativen Auswirkungen auf den Tourismus und den Arbeitsmarkt in Deutschland zu berücksichtigen.“
 

 



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