08.08.11
Ryanair fordert sofortiges Einschreiten der EU gegen den Fluglotsenstreik
Ryanair, Europas beliebteste Fluggesellschaft, fordert die EU Kommission sowie die Deutsche Bundesregierung auf, umgehend gegen den für morgen angekündigten Fluglotsenstreik einzuschreiten, um Tausende von Flugverspätungen oder Flugausfälle zu verhindern.
Ryanair weist darauf hin, dass der erneut verschobene Streik, der höchstwahrscheinlich morgen stattfinden wird, mehr als 70 Flugstreichungen von und nach Deutschland nach sich ziehen wird und damit über 10.000 Ryanair-Passagiere behindern wird. Nach Ryanair stellen Europas Fluglotsendienste stellen einen essentiellen Service dar und es sollte den tariflich beschäftigten Fluglotsen im öffentlich-privaten Dienst nicht erlaubt sein, zu streiken und damit die Reisepläne von Passagiere zu beeinträchtigen.
Dazu Stephen McNamara von Ryanair:
„Sowohl Europas Fluggesellschaften als auch ihre Passagiere haben bereits im Sommer 2010 erheblich unter den wiederholten Unterbrechungen der Fluglotsen gelitten. Ryanair ruft die EU und die deutsche Regierung zu sofortigen Maßnahmen auf, um einen erneuten Streiksommer zu verhindern und somit einen geregelten Flugverkehr zu sichern.
Die EU muss gewährleisten, dass das „Streikrecht“ bei essentiellen Flughafendienstleistungen nicht in Anspruch genommen werden darf, so dass eigennützige Aktionen solcher Gewerkschaften die Reisepläne der Passagiere in Europa nicht mehr stören können.“