News Release
20.10.10
Touristensteuer führt zu mehr Airline-Pleiten und Streichungen von Arbeitsplätzen an deutschen Flughäfen
Als Beispiel eines internationalen Fehlschlags nennt der irische Carrier die eingeführte Reisesteuer in Irland und Großbritannien, die den Flugverkehr in eine Krise brachte. Eine ähnliche Situation wird in Deutschland erwartet. Zurzeit überprüft Ryanair die Auswirkung der Touristensteuer auf ihren Betrieb und geht davon aus, Streichungen an ihren deutschen Hubs in den kommenden Wochen ankündigen zu müssen.
Michael Cawley, Chief Operating Officer von Ryanair, dazu:
“Die Touristensteuer der deutschen Regierung in Höhe von acht Euro macht Deutschland zu einem wettbewerbsschwachen, teuren Tourismus-Standort und führt so zu weniger Touristen, Jobverlusten und schwachen Erträgen. Am Ende werden die Kosten höher sein als die Steuer einbringen wird. Die Insolvenz von Hamburg International ebnet den Weg für weitere Pleiten kleiner Airlines, die unter der Belastung der Reisesteuer in eine Krise geführt werden.