12 Geheimtipps für Sonnenanbeter in Italien

Jetzt heißt es „arrivederci“ für die Touristenhorden, das Verkehrschaos und überteuertes „gelato“. Wir haben 12 der schönsten Strände und Buchten an der italienischen Küste gefunden, die noch weitgehend unberührt sind.

Puglia

Puglia ist dafür bekannt, die „Hacke“ am „Stiefel“ von Italien zu sein. Seine sonnenverwöhnte Küste wird vor allem von den Italienern geschätzt, die im Juni, Juli und August noch einen Platz am Strand suchen, wo sie ungestört bleiben. Die folgenden Strände machen die Anreise von Bari oder Brindisi wirklich mehr als wett:

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Porto Selvaggio:  Porto Selvaggios geschützte Bucht eignet sich ideal für Sonnenanbeter. Die glatten Felsen laden zu einem ausgedehnten Sonnenbad ein und im Schatten der Bäume kann man wunderbar ein Picknick veranstalten. Wenn du danach etwas Bewegung brauchst, dann folge einfach den verschiedenen Wegen, die sich entlang der Küste winden und lass dich vom Duft des wilden Rosmarins und der Myrte verzaubern.

 

GPS-Koordinaten: 40°09’38.6″N 17°57’58.8″E

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Porto Cesareo: Porto Cesareo wird auch die „Malediven Italiens“ genannt und erfüllt alle Ansprüche an einen traumhaft schönen Strand auf einer verlassenen Insel. Der Strand liegt direkt neben einer Lagune, so dass du dir gleich mehrere abgeschiedene Buchten in Torre Lapillo und Punto Prosciutto aussuchen kannst.

 

GPS-Koordinaten: 40°17’24.9″N 17°48’40.8″E

Sizilien

Die Fakten: Neben Sardinien hat Sizilien mehr Strände und Buchten als jede andere Region Italiens. Mehr Strände = weniger Menschen. Und weniger Menschen bedeutet, dass es sehr viel einfacher wird, ein verlassenes Stückchen vom Paradies für dich zu finden. Hier geben wir dir einige Tipps für weniger bekannte Strände, die du von Trapania oder Catania ganz leicht mit dem Auto erreichen kannst. Schnapp dir eine Zitronengranita und ab gehts ins Wasser ...

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Marettimo: Das verschlafene Marettimo liegt an der Westküste Siziliens und ist die ideale Wahl, wenn du gleich ein bis zwei Wochen Urlaub machen möchtest. Lange Strandspaziergänge, herrliche Tauchabenteuer oder entspannte Tage im Sand und schon hast du deinen Urlaub perfekt durchgeplant!

 

GPS-Koordinaten: 37°58’14.9″N 12°04’14.3″E

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Riserva Dello Zingaro: Der Strand von Macarro liegt an einer winzigen Bucht am Tyrrhenischen Meer und ist nicht ganz einfach zu erreichen. Tatsächlich geht das am Ende nur zu Fuß, aber sobald du deine Füße in den weichen Sand vergräbst und dich ins warme Wasser stürzt, weißt du genau, dass jeder Schritt es wert war.

 

GPS-Koordinaten: 38°04’55.0″N 12°48’30.5″E

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Scopello: Mit seinem tropisch anmutenden Ambiente vergisst man leicht, dass Scopello in Italien liegt und nicht irgendwo im Südosten Asiens. In der benachbarten Ortschaft gibt es auch ein Tauchzentrum, das Tauchgänge in die felsige Landschaft unter Wasser anbietet, um die farbenfrohen Fische und Pflanzen hier unten zu bewundern.

 

GPS-Koordinaten: 38°04’17.9″N 12°49’18.0″E

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Isola Bella: Isola Bella ist nicht nur ein Kieselstrand, sondern gleichzeitig eine Insel und Naturschutzgebiet, in dem seltene und wunderschöne Vögel und Eidechsen leben. Die Insel gilt auch als die „Perle des Ionischen Meeres“ und ist von kristallklarem Wasser, felsigen Bergen und Kiefernwäldern umgeben. Vergiss deinen Schnorchel nicht und freu dich auf ein ganz außergewöhnliches Abenteuer.

 

GPS-Koordinaten: 37°51’04.8″N 15°17’57.5″E

Toskana

Als ob es nicht schon genug Gründe gäbe, diesen Teil von Italien zu lieben, zieht die Toskana noch ein weiteres As aus dem Ärmel und präsentiert uns ihre malerischen (und meist weitgehend unberührten) Strände. Wer das Paradies für Foodies einmal verlassen und sich in Ruhe entspannen möchte, dem empfehlen wir einen Boxenstopp an einer dieser versteckten Buchten, die nur eine kurze Autofahrt von Perugia entfernt liegen.

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Parco Naturale della Maremma:  Zwischen der Hafenstadt Talamone und Ombrone liegt einer der spektakulärsten Strände in ganz Italien. Du wirst begeistert sein!

 

GPS-Koordinaten: 42°39’22.0″N 11°05’08.2″E

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Marina Di Grosetto: Im Süden von Marina di Grosetto erstreckt sich der noch unberührte Starnd von Marina di Albarese über ganze 6 km, der von einem dichten Wald gesäumt wird. Wild und rau, ja, aber auch einfach bellissimo.

 

GPS-Koordinaten: 42°38’56.9″N 11°02’05.0″E

Le Marche

Zwischen dem Apennin und der Adria wartet die Region Le Marche mit charmanten Dörfern und einer malerischen Küste auf.  Von Ancona aus kannst du dieses Paradies auf Erden ganz leicht erreichen.

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Spiaggia delle Due Sorelle, Sirolo, Marche: Nur eine kurze Bootsfahrt von Porto Humano in Sirolo entfernt erreichts du den „Strand der zwei Schwestern“ mit seinem puderweichem Sand, den dramatischen Klippen und den sanften Wellen der Adria. Wer braucht bei solchen Stränden denn noch die Karibik?

 

GPS-Koordinaten: 43°31’11.1″N 13°37’05.6″E

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Portonovo: Portonovo liegt an der noch weitgehend unberührten Küste der Conero Riviera im Herzen des Nationalpark Parco del Conero und bietet alles, was du dir für einen einfachen Strandurlaub nur wünschen kannst. Ja, einige behaupten sogar, dass es sich hierbei um einen der schönsten Strände an der gesamten Adria handelt. Und vermutlich haben sie damit sogar recht!

 

GPS-Koordinaten: 43°33’50.7″N 13°35’21.0″E

Kalabrien

In Kalabrien muss man niemals weit gehen, um an einen schönen Strand zu gelangen.  Hier steckt Italien immerhin seinen Zeh in das Tyrrhenische Meer.  Von Lamezia Terme oder Crotone ist es nicht weit bis zur Küste ...

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Caminia: Der kleine, aber wunderschön gestaltete Ferienort Caminia liegt am Catazoro Lido an der Küste des Ionischen Meeres. Die Bewohner Kalabriens frequentieren diesen Strand besonders gerne, weil es hier fast noch keine Touristen gibt, der Strand selbst von dramatisch anmutenden Klippen umgeben ist und das Wasser herrlich in der Sonne glitzert.  Nimm dir ein paar der einheimischen Kleinigkeiten mit und du kannst den ganzen Tag an diesem Strand verbringen.

 

GPS-Koordinaten: 38°44’42.0″N 16°33’23.4″E

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Scilla: Das bildschöne Scilla scheint einem Märchenbuch entsprungen zu sein. Ja, das ist wirklich so. Homer hat Scilla in seiner Odyssee als den Ort beschrieben, an dem das schreckliche Meeresungeheuer Scylla mit Charybdis (einem weiteren nicht so angenehmen Gesellen seiner Art) die Straße von Messina bewachte. Aber wenn man die alten Legenden mal außer Acht lässt ist Scilla heute ein ruhiges Dorf am Meer, das mit seinen eiscremefarbenen Häuser und einer Burg, von der aus man einen traumhaft schönen Panoramablick genießt, einiges zu bieten hat. Die Kirsche auf der Eistüte ist jedoch der wunderschöne, breite Sandstrand. Und Seeungeheuer wurden hier in den vergangenen Jahren auch nicht mehr gesehen.

 

GPS-Koordinaten: 38°15’04.2″N 15°43’07.1″E

 

Hast du etwas Schönes entdeckt, was abseits der Touristenpfade in Italien liegt? Teile deine Tipps und Vorschläge in den Kommentaren mit uns!

 

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- Fiona Hilliard